Am 13. Mai 2011 senkt die teilverstaatlichte Bank of Scotland seit langer Zeit wieder ihre Zinsen für Festgeldkonten. Die Bank, die schwer unter der Finanzkrise zu leiden und diese immer noch nicht vollständig überwunden hat, reagierte heute auf dem Kapitalmarkt. Wie sich diese Zinsänderung auswirkt muss zunächst noch abgewartet werden.
Höhere Zinsen als die Konkurrenz - aber jetzt?
Die Bank of Scotland galt in den letzten Monaten und Jahren immer als Topadresse für Anleger, die auf einen hohen Zinssatz für ihre Festgeldanlagen aus waren. Seit der Finanzkrise warb die schottische Bank mit stets höheren Zinsen um neue Kunden, jedoch scheint diese Zeit nun vorbei. So fällt der Zinssatz für neue Kunden bei einem zweijährigen Festgeld um 0,2 Prozentpunkte von vorher 3,2 % p.a. auf nun 3,0 %. Auch längerfristige Anlagen, wie das fünfjährige Festgeld, sind von der Senkung betroffen. In diesem Fall lag der Zinssatz bei 4,5 % und sinkt nun um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 %. Diese Angaben gelten für die jährliche Verzinsung der Festgeldanlagen.
Weiterhin gutes Festgeld Angebot der Bank of Scotland
Trotz dieser Zinssatzsenkung bietet die Bank of Scotland weiterhin Topkonditionen für Festgeldanleger, die nun aber von der niederländischen Credit Europe Bank, welche derzeit 3,1 % für 2 Jahre an ihre Anleger bezahlt, von der ersten Position verdrängt wurde. Jedoch wirbt die Bank of Scotland nun mit anderen Mitteln um neue Kunden, so bietet sie einen Bonus für Neukunden bis zum 31. Mai in Höhe von 30 Euro an. Zusätzlich kann der Anleger sich noch 10 Euro hinzuverdienen, wenn er bereit ist eine Summe von mindestens 2000 Euro bei der schottischen Bank anzulegen.

